Checkliste Fußgängerzonen
Diese Checkliste soll Anhaltspunkte vermitteln. Sie kann nicht vollständig sein, da jeder Bau andere Grundlagen hat.   Bitte füllen Sie die weißen Felder mit Ihrem Text aus; vor den Text können Sie die nachstehenden Bezeichnungen setzen:
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*   gut
Bitte füllen Sie die weißen Felder aus:   ?   fraglich    
  !   nicht genügend    
Auf jeden Fall empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem etablierten Lichtgestalter.        
Generelle Faktoren Hier sollen die wichtigsten Angaben mit Bezug auf die Beleuchtung angegeben werden. Fußgängerzonen sind eine Herausforderung für gute Gestaltung mit Licht. Einerseits sollen die Gewege genügend beleuchtet sein, andererseits soll auch der Gesamtaspekt der Beleuchtung ansprechend sein. Eine Gesamtwirkung kann erreicht werden, indem z.B. Gebäude integriert werden. Lichtimmissionen, z.B. von Schaufenstern, sind möglichst zu reduzieren.
Art der Fußgängerzone      
Fußgängerzone        
Neuinstallation        
Umbau        
       
Verhältnis Gebäude / Gehzone          
Integration        
Kontrast        
Gebäude einbeziehen?        
andere        
Tageslichteinfall im Verhältnis zum Gelände          
Sommerhalbjahr Bestimmen Sie hier den hauptsächlichen Tageslichteinfall im Verhältnis zum Gelände.
     
Winterhalbjahr      
             
Zielsetzungen der Beleuchtung
Priorität 1 Priorität 2 Priorität 3
Wahrnehmung      
generell      
visuell - optisch      
emotional      
Wirtschaftlichkeit überwiegend bedingt unwesentlich Diese hängt von der Art der Zone ab.
Energieeffizienz hochstehend mittel unwesentlich Eine hohe Energieeffizienz wird heute generell gefordert.
Lichteffizienz hochstehend mittel unwesentlich Wie wird mit dem Licht umgegangen?
Umweltverträglichkeit hoch mäßig unwesentlich
Lichtausstrahlung in die Atmosphäre hoch begrenzt vermieden Es sollten keine Lichtemissionen in die Atmosphäre stattfinden.  
Lichtausstrahlung in die nähere Umgebung erwünscht  zurückhaltend keine Blendung oder weitreichendes Licht ist zu vermeiden.  
Lichtbegrenzung rein auf die Gehwege wesentlich genügend   Verzicht auf die Integration der Gebäude?
Lichtbegrenzung auf einzelne Zonen erwünscht  zurückhaltend keine Je nach Gelände ist der Gesamtaspekt wesentlich oder es wird eine Heraushebung einzelner Bereiche gewünscht.
Benutzerzufriedenheit wesentlich optimal unwesentlich
zeitliche Begrenzung wesentlich optimal unwesentlich Die Beleuchtung sollte am Abend gut, in der Nacht sehr zurückhaltend sein.
Flexibilität in der Gestaltung wesentlich soweit möglich unwesentlich Je nach Art der Fußgängerzone kann eine Flexibiliät der Gestaltung wesentlich sein; dies wirkt sich insbesondere auf die Gestaltung der Beleuchtung aus.
 
Lichtanalyse
Die Lichtanalyse des gewünschten Resultats bedingt vorgängig eine sorgfältige Analyse der architektonischen Gegebenheiten und Maße. Diese sind nicht Teil der Checkliste.                                                                     Bedeutend für die Lichtgebung sind die folgenden Faktoren:  
Bereich 1 2 3 4 5 6
Bereichsbezeichnung
Wege
Fahrwege, Straßen
Plätze
Treppen (Stufen)
Gewässer, Brunnen, Fontänen
Bäume
Pflanzenbeete
Gebäudefassaden
Zu beachten:
Ausstrahlung von Schaufenster-beleuchtungen 
andere Einstrahlungen von Fremdbeleuchtungen
Gewünschte                Beleuchtung Bereiche 
1 2 3 4 5 6
Bezeichnung
plastisch - hervorhebend
zurückhaltend
flach
Art des Lichts
generelles gleichmäßiges Licht
Hervorhebung einzelner Bereiche
Akzentlicht
Orientierungslicht
Lichtrichtung
von oben
von unten
seitlich
innerhalb der Gruppen
Lichtmäßige Verknüpfung zu anderen Bereichen 1 2 3 4 5 6
weitere Umgebung
nähere Umgebung
Gebäude
Lichtfarben  
Tageslichtweiß
Warmweiß
farbig (definieren)
             
Lichtwechsel  
zwischen (Farbton)
und (Farbton)
schnell
langsam
keine
Konzept der Beleuchtung            
Je besser die Beleuchtungsgestaltung in das architektonische Gesamtkonzept sowie den Projektablauf eingebettet ist, desto optimaler können gemeinsame Ziele erreicht werden. Dabei sind die folgenden Punkte wichtig:
Beleuchtung im Verhältnis zur Umgebung 1 2 3 4 5 6
Bereich
integrativ
verbindend
kontrastiv (eigene Nacht-Aussage)
Gebäude
Gesamtgestaltung im Licht              (ohne Straßen, Gehsteige)            
betonend
zurückhaltend
unwesentlich
Gehsteige und Straßen  
betonend
zurückhaltend
unwesentlich
Hausfassaden  
betonend
zurückhaltend
unwesentlich
Brunnen, Pflanzen
betonend
zurückhaltend
unwesentlich
Akzente setzen  
punktweise
verteilt
vereinzelt
     
Steuerungs- und Kontrollsystem definieren Dieses sollte sehr früh definiert werden, um eine gute Integration der Beleuchtung in die technische Gesamtheit des Baus zu erzielen.  
Dali
KNX
andere
     
Leuchtmittel bestimmen Leuchtmittel und Leuchte bilden eine Einheit. Vorteilhaft ist, mindestens zwei Varianten zu beurteilen und zu vergleichen.  
Sektor (oder Teil) 1 2 3 4 5 6
             
Leuchten auswählen 1 2 3 4 5 6
Beurteilung    
Sicht und Licht  
Gesamtbild
Ansicht aus der Ferne
Ansicht aus der Nähe
Lichtqualität im Umfeld und in der näheren Ansicht
Sehqualität in der Nähe
"Lebt" das Ganze im Licht?
Werden die einzelnen Zonen, Bereiche wahrgenommen?
Sind Gebäude integriert in das Konzept?
Sind Treppen und Stufen genügend beleuchtet?
Ist die Beleuchtung auf die Hauptzeiten ausgerichtet?
Ist die Beleuchtung in der Nacht reduziert?
Technik  
Energieverbrauch
Lichtsteuerung
Licht bei Stromausfall
Kostensituation
Anschaffung
Amortisationszeit
Montage
Betriebskosten (Unterhalt)
Ersatz Leuchtmittel
generelle Bemerkungen             
 
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