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Licht-Wissen und -Verstehen

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Buch "Licht und Beleuchtung"

Licht-Wissen        

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Beleuchten: die Voraussetzungen
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Beleuchten

die richtigen Voraussetzungen schaffen

Die folgende Kriterien sollten nebst den Grundlagen der Lichttechnik
bei einer Planung berücksichtigt werden

   

 

Es gibt sehr gute Licht-Planungsprogramme, welche eine ausführliche Planung erlauben. Diese erfordern aber bereits ein gutes Grad an Wissen über die Lichttechnik, ihre Anwendung sowie den planerischen Grundlagen


Nebst den technischen Grundlagen der Licht- oder Beleuchtungstechnik gibt es Planungshilfen, welche erlauben, kleinere Planungen selbst erfolgreich durchzuführen  
 
 
Vorausdenken gut: die Raumverhältnisse sind gegeben; aber obige Kennwerte fliessen doch in die Planung ein   hier unterstützt die Beleuchtung die Architektur des alten Gewölbes und bringt sie ausgezeichnet zur Geltung    
  mässig: die Raumverhältnisse sind gegeben; aber obige Kennwerte fliessen doch in die Planung ein        
  schlecht: in einen bestehenden Raum wird einfach eine Beleuchtung installiert        
               
"Licht denken" gut: es werden Licht- und Schatten-Zonen gebildet, es entsteht eine "Licht-Landschaft"   Licht über dem Konferenztisch, auf der Chart im linken Hintergrund: so stellt sich eine gut konzipierte Beleuchtung in einem Beleuchtungsprogramm (Relux) dar    
  mässig: Licht wird als Ergänzung zum Raum betrachtet        
  schlecht: m Schluss werden noch Leuchten gekauft und installiert        
               
Tageslicht-Verwendung gut: einfallendes Licht wird bei der Planung von Anfang an mitberücksichtigt, gesteuert, aktiv verwendet und spart   Flughafen Zürich: durch die grossen Glocken dringt Tageslicht in den Raum und wird unten durch den kleinen Lichtverteiler breit in den Raum geworfen. Was man nicht sieht: im Kamin ist eine Entladungslampe untergebracht, so dass das Licht auch bei Dunkelheit aus der gleichen Richtung kommt (Studio Bartenbach)    
Mehr Information zur Tageslicht-Anwendung mässig: einfallendes Licht durch passive Massnahmen mitbenützt      
  schlecht: Fenster werden nicht berücksichtigt bei der Planung  

Lichtplaner:Bartenbach Lichtlabor, Foto Peter Bartenbach

   
               
Steuerung der Beleuchtung gut: Hausleittechnik, welche die Steuerung ganzer Gebäude

 

 
  gut: optimale Steuerung der Beleuchtung entsprechend:
Ergänzung zum Tageslicht
Anwesenheit von Personen
 
  mässig: Dimmung (Lichtregler)
Dämmerungsschalter
 
  schlecht: die Beleuchtung brennt den ganzen Tag  
Mehr über die enormen Möglichkeiten:
Die elektronische Revolution
               
Raumfarben von Boden, Wänden, Decken gut: helle Farben, aufeinander abgestimmt, nicht glänzend
Farben
Raumplanungs-Faktor   Farben
Raumplanungs-Faktor
weiss
0.85-0.75
Silberspiegel hinter Glas
0.88-0.80
hellgelb 0.70-0.60 Aluminium hochglänzend 0.87-0.80
hellgrau 0.60-0.40 Papier weiss 0.80-0.70
hellgrün 0.55-0.45 Aluminium matt 0.75-0.55
mittelgrau 0.30-0.20 Marmor poliert 0.35-0.30
dunkelgrau und dunkle Farben 0.20-0.10 Teppich hell 0.35-0.30
Die Ziffern nach dem Komma entsprechen dem Reflexionsgrad in Prozent: 0.10 entspricht also 10 % Reflexion. Zu beachten sind die enormen Unterschiede! Holz hell 0.35-0.20
Teppich dunkel 0.20-0.10
Holz dunkel 0.20-0.10
Ziegel roh 0.15-0.10
 
wirken sich massiv auf die Kosten einer Beleuchtung aus mässig: mittlere Farbtöne  
  schlecht: dunkle Farben (schlucken viel Licht) oder glänzende Wände (starke Reflexion)  
               
Gesamtwirkungsgrad von Beleuchtungen massgebend sind: der Wartungsfaktor
Wirkungsgrad
Voraussetzung
Faktor
sehr gut
mittel
schlecht
Wartungsfaktor 1)
0,80
0.70
0.60
Raumwirkungsgrad 2)
0.65
0.52
0.40
Leuchtenwirkungsgrad 3)
0.70
0.60
0.50
Gesamtwirkungsgrad 4)
0.36
0.22
0.12

 
er ist mitbestimmend für die Kosten einer Beleuchtung   der Raumwirkungsgrad  
    der Leuchtenwirkungsgrad  
Hier können Sie selbst Berechnungen des Gesamt-Wirkungsgrades vornehmen     1) massgebend sind ein guter Unterhalt der Beleuchtung (Ersatz der Lampen) und gute Reinigung
2) dieser wird in erster Linie durch den Reflexionsgrad der Böden, Wände und Decken bestimmt; in zweiter Linie durch die Anordnung der Leuchten
3) der Leuchtenwirkungsgrad find.et sich in den Unterlagen der Hersteller
4) und das bleibt am Schluss übrig von der Beleuchtungs-Wirkung!
   
               
Blendung direkte und indirekte Blendung ist zu vermeiden    
 
               

Leuchtdichte

Hier können Sie selbst Berechnungen der Leuchtdichte vornehmen

zu starke Unterschiede in der Leuchtdichte sind im Raume zu vermeiden Leuchtdichte L (cd/m2) = Reflexionsgrad p x Beleuchtungsstärke (Lux)
(3.11459)
  der Unterschied zwischen der grössten und der kleinsten Leuchtdichte sollte den Faktor 3 nicht überschreiten
 
               
Kontraste              
sind in vernünftigem Masse erforderlich gut: Licht-Landschaft, mit helleren und dunkleren Zonen; das Auge erkennt die Unterschiede      
  schlecht: alles gleichmässig beleuchtet, sogar hell, ein "Lichtbrei"; man erkennt trotzdem schlecht      
  schlecht: zu grosse Unterschiede: das Auge wird überstrapaziert      
      Geschirr, mit einer Leuchtstofflampe beleuchtet: schwache Kontraste   Das gleiche Geschirr mit einer Halogen-Glühlampe beleuchtet: fast zu starke Plastizität, Schlagschatten    
               
Lichtfarben (Lampen) technische- und Büro-Beleuchtung          
sollten entsprechend den Bedürfnissen ausgewählt werden wird die Beleuchtung hauptsächlich mit Tageslicht verwendet: Lichtfarbe neutralweiss (z.B. 840) verwenden   <<< "dynamisches Licht": das Licht folgt durch Steuerung und Verwendung verschiedener Lampen dem Verlauf des Tageslichtes (Bilder: Philips)  
Hier finden Sie eine umfassende Zusammenstellung der richtigen Lampen für Ihren Bedarf wird die Beleuchtung hauptsächlich am Abend verwendet: Lichtfarbe warmweiss (z.B. 830) verwenden      
      neutral-weiss (Tageslicht-weiss)   warmweiss ("Abend-weiss")
   
               
  Wohn-Beleuchtung  

Mehr Licht-Wissen über die Gestaltung mit Licht:

Das Buch „Licht und Beleuchtung"

gibt auf rund 400 Seiten einen umfassenden Ueberblick über dieses faszinierende Thema, mit vielen Bildern und Beispielen, so dass aktive Lichtgestaltung ermöglicht wird.

Einblick in das Buch

   
 

warmes Licht schafft Wohnlichkeit: Halogen-Glühlampen oder sogar Glühlampen (solange erhältlich!); keine Sparlampen; LED-Lampen bedingt verwendbar (Kosten!)

     
       







 

Kosten einer Beleuchtung

Hier können Sie die Kosten berechnen oder zwei Beleuchtungsarten miteinander vergleichen

Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Anschaffungskosten: Leuchten, Lampen, Installation:
Jährliche Kosten:
Amortisation Amortisation auf .. Jahre
Energie-Kosten umgerechnet auf Jahresverbrauch
Unterhaltskosten Ersatz der Lampen (Lebensdauer: Brenndauer)

Reinigung
abzüglich Ersparnisse durch intelligente Steuerung: Sensor oder Haustechnik: Die elektrische Revolution

 
Komfort einer Beleuchtung dieser kann im Gegensatz zu den reinen Kosten sein Faktoren

- reine Zweckbeleuchtung

- Zweckbeleuchtung und Stimmungsbeleuchtung kombiniert

- Stimmungsbeleuchtung wesentlich (z.B. im Wohn- und Gastgewerbe-Bereich)

 

Mehr Licht-Wissen:

Das Buch „Licht und Beleuchtung"

gibt auf rund 400 Seiten einen umfassenden Ueberblick über dieses faszinierende Thema, mit vielen Bildern und Beispielen, so dass aktive Lichtgestaltung ermöglicht wird.

Was das Buch Ihnen bringt

zum Ueberblick über das Buch

 

 
               
Eine einfache Beleuchtung selbst planen und vergleichen: Hier können Sie selbst Beleuchtungs-Berechnungen durchführen und zwei Ausführungen vergleichen!        

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